Michael Dreessen klärt Ihre Fragen rund um den Baum.

Da von Bäumen auch Gefahren ausgehen können, ist jeder Baumeigentümer dazu angehalten seine Bäume regelmäßig auf die Verkehrssicherheit hin überprüfen zu lassen. Verkehrssicher ist ein Baum dann, wenn er bruch-und standsicher ist, wenn er also weder in seiner Gesamtheit, noch in seinen Teilen eine konkrete vorhersehbare Gefahr darstellt. Baumkontrollen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit sind gleichzeitig ein wichtiges Instrument, um einen nachhaltigen, zukunftsorientierten gesunden Baumbestand zu entwickeln. Der Gesetzgeber regelt die Verkehrssicherungspflicht in der allgemeinen Deliktshaftung nach Paragraph 823 BGB ABS.1.

Durch eine qualifizierte Baumkontrolle lassen sich Gefahren früh erkennen und die Fällrate wird minimiert.

Bei der Regelkontrolle geht zunächst eine Ersterfassung voraus. Diese beinhaltet:

  • Baumart

  • Höhe

  • Zustand

  • Entwicklungsphase

  • Stamm und Kronendurchmesser

  • Schäden

  • Maßnahmen

  • Kontrollintervalle

Durch Inaugenscheinnahme werden Schäden an der Krone,am Stamm und an den Wurzeln regelmäßig untersucht und dokumentiert. Dies geschieht gewöhnlich digital, ist aber in Papierform auch möglich.

 

Im Zweifelsfall wird eine eingehende Untersuchung mit technischen Hilfsmitteln durchgeführt.

 

Wir arbeiten mit der VTA-Methode nach den aktuellen FLL-Richtlinien. Die VTA-Methode ist ein weit verbreitetes Bewertungsverfahren für die Beurteilung der Stand-und Bruchsicherheit von Bäumen.

 

Die Baumkontrolle wird ganzjährig durchgeführt. Für Folgemassnahmen gelten die Bestimmungen der jeweiligen Baumschutzsatzung, Bundesnaturschutzgesetz und damit eingehend auch die Bestimmungen des Artenschutzes und der Vogelbrutzeit (März-Oktober).

Baumeigentümer sind für den verkehrssicheren Zustand der Bäume verantwortlich

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